für Hilfesuchende
- zu aufenthalts- und sozialrechtlichen Themen
- Weitervermittlung in die Gesundheitsversorgung
- Weitervermittlung zu anderen Fachdiensten und -stellen
WICHTIG: Die Sozialberatung ist ausschließlich für Menschen zugänglich, die sich in psychologischer Behandlung im PSZ Sachsen-Anhalt befinden. Ansonsten wenden Sie sich bitte an eine andere Beratungsstelle, zum Beispiel die MBE, gBB oder den Jugendmigrationsdienst.
- besondere Rechtsberatung für besonders schutzbedürftige Geflüchtete
- Auskünfte und Beratung zu allen Aspekten und Prozessschritten des Asylverfahrens
- Weitervermittlung / Kontaktaufnahme mit einer anwaltlichen Vertretung
- Abklärungsgespräche / Clearing zur Bedarfsermittlung
WICHTIG: Ein Clearing bedeutet kein Therapiebeginn!
- psychologische Behandlung und Therapie
- klinisch-psychologische Diagnostik im Rahmen der Therapie
- psychologische Gruppenangebote
- Weitervermittlung in die ambulante oder stationäre psychiatrische Behandlung
- Anfertigung von psychologischen Stellungnahmen für das Asylverfahren
Die Therapie – und Beratungsgespräche finden bei Bedarf mit einer entsprechenden Sprachmittlung statt.
WICHTIG: Die Sprachmittlung ist nicht dauerhaft vor Ort, sondern nur für die Termine!
Wir sind keine stationäre Einrichtung. Wir bieten ambulante Psychotherapie an und können keine Medikamente verschreiben. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die psychologische Unterstützung und Therapie. Wir bieten keine psychiatrische Versorgung – zum Beispiel die medikamentöse Einstellung – an.
für Fachkräfte
Für Akteure der gesundheitlichen und speziell der psychotherapeutischen und psychiatrischen Regelversorgung besteht die Möglichkeit, kostenfrei Fortbildungsangebote des PSZ Sachsen-Anhalt anzufragen und in Anspruch zu nehmen. Inhaltlich stehen dabei die Themen im Vordergrund:
- Handlungsstrategien im Umgang mit psychisch belasteten oder erkrankten Geflüchteten
- Sprach- und Kulturmittlung im Gesundheitswesen
- Sprach- und Kulturmittlung im therapeutischen Setting für Psycholog*innen/ Therapeut*innen
- interkulturelle Aspekte in der Psychotherapie
Weitere Themen könnten sein:
- Besonderheiten im Umgang mit unbegleitet geflüchteten Minderjährigen
- Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
Für Fachkräfte, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeiten, besteht ebenfalls die Möglichkeit, Fortbildungen kostenfrei zu den folgenden Themen anzufragen:
- Handlungsstrategien im Umgang mit psychisch belasteten oder erkrankten Geflüchteten
- Besonderheiten im Umgang mit unbegleitet geflüchteten Minderjährigen
- Gesundheits- und Krankheitsverständnisse
- Grundlagenwissen zu Trauma & Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)
- interkulturelle Aspekte in der Psychotherapie
- Selbstfürsorge in der Arbeit mit Geflüchteten
- Sprach- und Kulturmittlung im Gesundheitswesen
- Sprach- und Kulturmittlung im therapeutischen Setting für Psycholog*innen/ Therapeut*innen
Für alle anderen Fachkräfte der Integrations- und Flüchtlingsarbeit besteht die Möglichkeit, Fortbildungen zu den genannten Themen gegen Honorar anzufragen. Diese werde dann entsprechend der Kapazitäten durchgeführt. Die Rahmenbedingungen sind:
- Ein zeitlicher Umfang von mindestens drei Stunden
- Eine Mindestanzahl an Teilnehmenden von fünf Personen
- Die Kosten betragen:
- 350€ je 3 Stunden
- Jede weitere Stunde wird mit 100€ in Rechnung gestellt.
Bei Interesse an einer Fortbildung für alle drei Kategorien wenden Sie sich bitte per Mail an fortbildung@psz-sachsen-anhalt.de.
Das Fortbildungsangebot wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt.
